Du bist wertvoll!

Erar­beitung eines Kin­der­mu­si­cals mit dem Kindertr­e­ff im Kirch­spiel Biere-Eggersdorf

Ein Beitrag von Samuel Golling

Pro­jek­tidee

In ein­er zwei Dör­fer umfassenden Gemeinde war ein Ange­bot für Kinder im Schu­lal­ter wiederge­grün­det wor­den. Für diesen Kindertr­e­ff und inter­essierte Kinder der Dör­fer habe ich das Pro­jekt konzip­iert. Es han­delt sich um ein Kin­der­mu­si­cal mit dem Titel „Du bist wertvoll!!!“ nach dem Kinder­buch „Du bist ein­ma­lig“ von Max Luca­do, das wir für die Kinder schrieben, mit ihnen ein­studierten und dann in der Kirche eines Dor­fes auf­führten. Zusät­zlich ver­anstal­teten wir ein Gemein­de­fest im Anschluss an die Musicalaufführung.

Ziel

Ich wollte diesem frisch ges­tarteten Kindertr­e­ff qua­si eine Art ‚Start­up‘ zur Ver­fü­gung stellen. Es ging mir dabei darum, Kinder über das Pro­jekt zum Tre­ff ein­laden zu kön­nen, den Kindern, die schon kamen, ein die Gemein­schaft stärk­endes Erleb­nis zu schaf­fen sowie alle gemein­sam mit ein­er guten Botschaft in Berührung brin­gen. Gle­ichzeit­ig wollte ich mit der Gemeinde ein iden­ti­fika­torisches, öffentlichkeitswirk­sames Event mit einem niedrigschwelli­gen, aber dezi­diert christlichen Inhalt schaffen.

Ziel­gruppe

Die erste Ziel­gruppe waren die Kinder, die den Kindertr­e­ff bere­its besucht­en. Von Anfang an ging es dem Pro­jekt aber auch darum, Kinder im Dorf zu erre­ichen, auch solche, die mit der Kirche und dem Glauben anson­sten noch gar nicht in Berührung gekom­men sind. Mit­tel­bar war auch die Gemeinde der bei­den Dör­fer eine Ziel­gruppe, sowie auch die Pro­jek­t­gruppe, die ich hoffte, durch solch eine inten­sive Erfahrung zu einem Team zusam­men­zuschweißen, sodass sie auch für die Zukun­ft gut miteinan­der arbeit­en können.

Pro­jek­t­gruppe

Ich fragte die Mitar­bei­t­erin­nen des Kindertr­e­ffs, ob sie sich die Beteili­gung an einem solchen Pro­jekt vorstellen kön­nten. Diese waren alle bere­it und so bestand die Pro­jek­t­gruppe zunächst aus dem Mitar­beit­erteam des Kindertr­e­ffs. Außer­dem stieß noch eine Frau zu uns, die früher schon an der Kinder­ar­beit der Gemeinde mit­gear­beit­et hatte.

Ver­lauf

Das Pro­jekt ver­lief in zwei Phasen. Die erste war die Vor­bere­itung der Proben, Wer­bung, ver­bun­den mit grundle­gen­den Über­legun­gen zur Durch­führung und Ter­minierung aller wichti­gen Auf­gaben. Das Musi­cal schrieben wir hier allerd­ings noch nicht, weil wir noch nicht wussten, mit wie vie­len Kindern wir zu rech­nen hat­ten. Dies wussten wir ja erst nach der ersten Probe, die eine Art Ken­nen­lern­tag mit ein­er Kom­pak­tchor­probe war.

Die zweite Phase bestand dann im Proben und Vor­bere­it­en der Auf­führung. Da die Proben unsere gesamte Aufmerk­samkeit forderten, war es gut, die wesentlichen Dinge während der Proben­phase nicht mehr pla­nen, son­dern ‚nur noch‘ aus­führen zu müssen: Kostüme, Büh­nen­bild, Bühne, Licht und Ton, Gemein­de­fest. Einge­plant waren neben den reg­ulären Proben auch ein Proben­tag und eine Generalprobe.

Ergeb­nisse und kri­tis­che Reflexion

Die Pla­nung und Arbeit hat sich über die Maßen bezahlt gemacht. Es beteiligten sich knapp 30 Kinder und die Kirche sowie der Pfar­rgarten waren an ihrer Kapaz­itäts­gren­ze. Als wichtig erwiesen sich die frühzeit­ige Ter­minierung und Verteilung von Auf­gaben, eine klare Rol­len­verteilung während der Proben, die Benutzung ver­schieden­er Wer­bekanäle (Fly­er, Zeitung, What­sApp) und der Druck von Fly­ern in hoher Auflage (500 Stück waren deut­lich zu wenig!) sowie der Pro­tokol­lierung der Ergeb­nisse der einzel­nen Sitzung.

 

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