Jetzt geht’s los- gemeinsam am Start

Ein Aktionstag zu Beginn der Konfirmandenzeit

Ein Beitrag von Tina Kreutzer

Projektidee

In den letzten drei Jahren gab es für die Gemeinden Mihla und Lauterbach eine relativ hohe Anzahl an Konfirmanden und Konfirmandinnen (im Durchschnitt 12 Konfirmanden und Konfirmandinnen pro Jahrgang). Die Betrachtung der Arbeitsfelder der Kirchgemeinde zeigte mir, dass das Hauptarbeitsgebiet in der Seniorenarbeit und der Kinder- und Jugendarbeit liegt, wobei die Kinder- und Jugendarbeit musikalisch ausgerichtet ist und die Kinderarbeit mehr Beachtung findet. Reine Angebote für Jugendliche sind einzig der Gospelchor und die Jugendband. Ich entschied mich dazu mein Projekt den Konfirmanden und Konfirmandinnen zu widmen, da es keine konkreten Angebote für Konfirmanden und Konfirmandinnen in meiner Kirchgemeinde, außer der Konfirmandenfahrt, gibt.

Ziel

Das Projekt soll ein Highlight auf dem Weg zur Konfirmation sein und die Vorfreude auf diese in der Gruppe verstärken. Ziel des Projektes ist es, dass die Konfis als eine gefestigte Gruppe aus dem Projekt gehen, die sich bewusst geworden ist, gemeinsam ihr Ziel zu erreichen. Zudem erhoffe ich mir, dass sich die Konfirmandengruppe und deren Eltern mehr mit der Kirche identifizieren, sich am Gemeindeleben beteiligen. Das Projekt soll den Blick auf die bevorstehende Konfirmation vertiefen, bei den Eltern wie auch bei den Jugendlichen und dazu beitragen sich mit dem Thema „Konfirmation als Weg zum Erwachsenwerden“ auseinandersetzen.

Zielgruppe

Die Zielgruppe meines Projektes waren die Konfirmanden und Konfirmandinnen des Jahrgangs 2019 und deren Eltern und Geschwister.

Projektgruppe

Die Projektgruppe bestand aus den Konfirmanden und Konfirmandinnen des Jahres 2019 und deren Eltern.

Verlauf

Insgesamt wurden 5 Treffen benötigt, um dieses Projekt zu planen und durchzuführen. Die Planungsphase verlief komplikationsfrei. Am 15.06.2018 fand das Projekt statt. Die Zielgruppe traf sich auf dem Harsberg/Lauterbach und begann die Zelte aufzubauen. Danach wurde gemeinsam gegrillt. Nach dieser Stärkung machten sich alle auf den Lehrpfad des Hainich-Nationalparks zu erkunden. Ein Wanderführer begleitete uns dabei und bereicherte diese Wanderung durch verschiedene erlebnispädagogische Aktionen.

Gegen 21:00 Uhr kehrten wir dann zum Zeltplatz zurück und ließen den Abend am Lagerfeuer mit gerösteten Marshmallows und einer durch die Konfirmanden und Konfirmandinnen gestalteten Andacht ausklingen.

Ergebnisse und kritische Reflexion

Kritisch war die zeitliche Planung des Tages, da diese nicht eingehalten werden konnte. Die Konfis benötigten für alle Aktivitäten des Tages viel länger als geplant. Dies stellte aber für den weiteren Verlauf kein Problem dar. Alle Beteiligten waren sehr flexibel. Einzig der Wanderführer war über unsere 20-minütige Verspätung pikiert. Die Wanderung machte den Konfirmanden und Konfirmandinnen nach ca. einer Stunde keinen Spass mehr. Nachdem der erlebnispädagogische Teil nachließ und der Guide nur noch einzelne Bäume und die Geschichte des Nationalparks erklärte und erzählte, ebbte die Aufmerksamkeit der Konfirmanden und Konfirmandinnen so stark ab, dass sie ihren Unmut über die Wanderung deutlich äußerten. Dieser Unmut und das zuvor sehr quirlige Verhalten der Konfirmanden und Konfirmandinnen stieß beim Guide auf kein Verständnis.

Anmerken möchte ich, dass die Eltern zwar bei allen Aktivitäten beteiligt waren, aber dennoch die Konfirmanden und Konfirmandinnen und deren Geschwister als Zielgruppe im Fokus standen. Dies hing damit zusammen, dass einige Väter kein Interesse an der Wanderung hatten und im Lager blieben und zum anderen daran, dass die Eltern sich eher als Organisierende an diesem Tag sahen und nicht als Teilnehmende. So grillten sie, räumten auf und sorgten für Getränkenachschub. Des Weiteren war der Konsens der Gruppe, dass der Fokus zu sehr auf den Konfirmanden und Konfirmandinnen lag und man im Vorfeld Aktivitäten speziell für die Eltern überlegen sollte. Zudem könnten sich speziell für den Projekttag zwei oder drei Teilnehmer der Zielgruppe dazu bereit erklären die Organisation zu übernehmen, so dass die anderen wirklich Teilnehmer sein konnten. Trotz dieser Erkenntnis war sich die Zielgruppe aber einig, dass sie dennoch einen schönen und geselligen Abend miteinander verbringen konnten. Den Konfirmanden und Konfirmandinnen wurde während der Projektplanung und während der Durchführung viel Verantwortung übergeben. Selbstständig durften sie allein oder in der Gruppe viele Entscheidungen treffen. Zudem hatte ich mit diesen Konfirmanden und Konfirmandinnen schon die Erfahrung gemacht, dass man ihnen ruhig etwas zutrauen kann. Positiv ist dabei festzuhalten, dass die Konfirmanden und Konfirmandinnen dieses Zutrauen ernst nahmen und pflichtbewusst die ihnen übertragenen Aufgaben erledigten.

In den letzten drei Jahren gab es für die Gemeinden Mihla und Lauterbach eine relativ hohe Anzahl an Konfirmanden und Konfirmandinnen (im Durchschnitt 12 Konfirmanden und Konfirmandinnen pro Jahrgang). Die Betrachtung der Arbeitsfelder der Kirchgemeinde zeigte mir, dass das Hauptarbeitsgebiet in der Seniorenarbeit und der Kinder- und Jugendarbeit liegt, wobei die Kinder- und Jugendarbeit musikalisch ausgerichtet ist und die Kinderarbeit mehr Beachtung findet. Reine Angebote für Jugendliche sind einzig der Gospelchor und die Jugendband. Ich entschied mich dazu mein Projekt den Konfirmanden und Konfirmandinnen zu widmen, da es keine konkreten Angebote für Konfirmanden und Konfirmandinnen in meiner Kirchgemeinde, außer der Konfirmandenfahrt, gibt.

Das Projekt soll ein Highlight auf dem Weg zur Konfirmation sein und die Vorfreude auf diese in der Gruppe verstärken. Ziel des Projektes ist es, dass die Konfis als eine gefestigte Gruppe aus dem Projekt gehen, die sich bewusst geworden ist, gemeinsam ihr Ziel zu erreichen. Zudem erhoffe ich mir, dass sich die Konfirmandengruppe und deren Eltern mehr mit der Kirche identifizieren, sich am Gemeindeleben beteiligen. Das Projekt soll den Blick auf die bevorstehende Konfirmation vertiefen, bei den Eltern wie auch bei den Jugendlichen und dazu beitragen sich mit dem Thema „Konfirmation als Weg zum Erwachsenwerden“ auseinandersetzen.

Die Zielgruppe meines Projektes waren die Konfirmanden und Konfirmandinnen des Jahrgangs 2019 und deren Eltern und Geschwister.

Die Projektgruppe bestand aus den Konfirmanden und Konfirmandinnen des Jahres 2019 und deren Eltern.

Insgesamt wurden 5 Treffen benötigt, um dieses Projekt zu planen und durchzuführen. Die Planungsphase verlief komplikationsfrei. Am 15.06.2018 fand das Projekt statt. Die Zielgruppe traf sich auf dem Harsberg/Lauterbach und begann die Zelte aufzubauen. Danach wurde gemeinsam gegrillt. Nach dieser Stärkung machten sich alle auf den Lehrpfad des Hainich-Nationalparks zu erkunden. Ein Wanderführer begleitete uns dabei und bereicherte diese Wanderung durch verschiedene erlebnispädagogische Aktionen.

Gegen 21:00 Uhr kehrten wir dann zum Zeltplatz zurück und ließen den Abend am Lagerfeuer mit gerösteten Marshmallows und einer durch die Konfirmanden und Konfirmandinnen gestalteten Andacht ausklingen.

Kritisch war die zeitliche Planung des Tages, da diese nicht eingehalten werden konnte. Die Konfis benötigten für alle Aktivitäten des Tages viel länger als geplant. Dies stellte aber für den weiteren Verlauf kein Problem dar. Alle Beteiligten waren sehr flexibel. Einzig der Wanderführer war über unsere 20-minütige Verspätung pikiert. Die Wanderung machte den Konfirmanden und Konfirmandinnen nach ca. einer Stunde keinen Spass mehr. Nachdem der erlebnispädagogische Teil nachließ und der Guide nur noch einzelne Bäume und die Geschichte des Nationalparks erklärte und erzählte, ebbte die Aufmerksamkeit der Konfirmanden und Konfirmandinnen so stark ab, dass sie ihren Unmut über die Wanderung deutlich äußerten. Dieser Unmut und das zuvor sehr quirlige Verhalten der Konfirmanden und Konfirmandinnen stieß beim Guide auf kein Verständnis.

Anmerken möchte ich, dass die Eltern zwar bei allen Aktivitäten beteiligt waren, aber dennoch die Konfirmanden und Konfirmandinnen und deren Geschwister als Zielgruppe im Fokus standen. Dies hing damit zusammen, dass einige Väter kein Interesse an der Wanderung hatten und im Lager blieben und zum anderen daran, dass die Eltern sich eher als Organisierende an diesem Tag sahen und nicht als Teilnehmende. So grillten sie, räumten auf und sorgten für Getränkenachschub. Des Weiteren war der Konsens der Gruppe, dass der Fokus zu sehr auf den Konfirmanden und Konfirmandinnen lag und man im Vorfeld Aktivitäten speziell für die Eltern überlegen sollte. Zudem könnten sich speziell für den Projekttag zwei oder drei Teilnehmer der Zielgruppe dazu bereit erklären die Organisation zu übernehmen, so dass die anderen wirklich Teilnehmer sein konnten. Trotz dieser Erkenntnis war sich die Zielgruppe aber einig, dass sie dennoch einen schönen und geselligen Abend miteinander verbringen konnten. Den Konfirmanden und Konfirmandinnen wurde während der Projektplanung und während der Durchführung viel Verantwortung übergeben. Selbstständig durften sie allein oder in der Gruppe viele Entscheidungen treffen. Zudem hatte ich mit diesen Konfirmanden und Konfirmandinnen schon die Erfahrung gemacht, dass man ihnen ruhig etwas zutrauen kann. Positiv ist dabei festzuhalten, dass die Konfirmanden und Konfirmandinnen dieses Zutrauen ernst nahmen und pflichtbewusst die ihnen übertragenen Aufgaben erledigten.

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